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Montag, 9. September 2019

Tag 9 - 410km - nach ...













Über Uman Richtung Dnjepr, nach Smila



Wieder auf meist guter Strasse. Am Strassenrand werden auf kleinen Tischchen oder grad auf einem Auto Dinge zum Verkauf angeboten. Meist Früchte, Beeren und Gemüse, auch mal Besen oder Körbe. Bei einem Autozubehör-Anbieter kaufe ich mein erstes Dufttännchen meiner 45-jährigen Autokarriere. Erdbeer!
An der Peripherie der Städte gibt es immer einfachere oder sehr gepflegte Motels. Ich entscheide mich für ein einfaches. Schnell ergeben sich Kontakte, und zwar ausschliesslich mit jungen Frauen. Der Grund dafür ist der, dass nur sie das Motel führen. Mit dem Englisch hapert es zwar, je weiter östlich man kommt. Dafür machen meine Ukrainisch-Kenntnisse rapide Fortschritte („Danke“, „Brot“ und „eins, zwei, drei“ sitzen). Einige arbeiten im Restaurant, einige halten die Zimmer im Schuss, andere kochen. Sie machen das alles sehr gut, der Lachs ist hervorragend zubereitet, und alles ist in einem guten Zustand. Kein Schlendrian, nichts Schmuddeliges. Übrigens schmeckt auch der ukrainische Cognac vorzüglich!