Über Uman Richtung Dnjepr, nach Smila
Wieder auf meist guter Strasse. Am Strassenrand werden auf kleinen Tischchen
oder grad auf einem Auto Dinge zum Verkauf angeboten. Meist Früchte, Beeren und
Gemüse, auch mal Besen oder Körbe. Bei einem Autozubehör-Anbieter kaufe ich
mein erstes Dufttännchen meiner 45-jährigen Autokarriere. Erdbeer!
An der Peripherie der Städte
gibt es immer einfachere oder sehr gepflegte Motels. Ich entscheide mich für
ein einfaches. Schnell ergeben sich Kontakte, und zwar
ausschliesslich mit jungen Frauen. Der Grund dafür ist der, dass nur sie das
Motel führen. Mit dem Englisch hapert es zwar, je weiter östlich man kommt.
Dafür machen meine Ukrainisch-Kenntnisse rapide Fortschritte („Danke“, „Brot“
und „eins, zwei, drei“ sitzen). Einige arbeiten im Restaurant, einige halten
die Zimmer im Schuss, andere kochen. Sie machen das alles sehr gut, der Lachs
ist hervorragend zubereitet, und alles ist in einem guten Zustand. Kein
Schlendrian, nichts Schmuddeliges. Übrigens schmeckt auch der ukrainische
Cognac vorzüglich!






