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Freitag, 7. Juli 2017

Die Strasse in den Süden






Zugegeben: Das ist nur eine Nebenstrasse





In der öden, trockenheissen Landschaft stehen ein Kirchlein und ein Kloster. ER hat es hier offensichtlich geschafft, betreut von SEINEM Staff, die Füsse in einem Bächlein abzukühlen.



Andernorts ist dies den Sterblichen auch möglich, zum Beispiel im Fluss bei Yeghegnadzor.



Auf dem Vorotanpass stehen Honig und Eingemachtes bereit für die Lastwagenfahrer aus dem Iran.



Ankunft in Goris. Wiedersehen mit Ara, den ich auf meiner letzten Reise kennengelernt habe. Er versucht, hier mit seiner Familie ein „ehrliches Leben“ zu führen. Die Arbeit im grossen Garten und das Taxi-Fahren sollen helfen, im Winter genug zu essen und Holz zum Heizen zu haben. Universitätsabschluss hin oder her.



Beim Polizei-Gebäude wird mir ein Wohnwagenstandplatz zugewiesen. Weder romantisch, noch ruhig. Auf der Hauptstrasse nebenan röhren und knattern die iranischen Lastwagen vorbei


Goris liegt in Syunik, der südlichsten Provinz Armeniens. Zu weit weg von Yerewan, als dass hier wenigstens noch etwas von einem teilweisen, oberflächlichen Wohlstand zu sehen wäre. Am Morgen früh mache ich einen Spaziergang durchs Zentrum.