Buchs ab 09.15.
Gleich nach
dem Abholen des am Vortag bestellten Reiseführers. Der wird mir sicher etwas
nützen, denn über das Zielland weiss ich wenig. Und mit Herrn Gugel werde ich
kaum in Verbindung sein.
Autobahn fahren nach München
und an die Donau, dort irgendwo, nein, nicht irgendwo, sondern in Krummnussbaum
finde ich direkt am Ufer einen ruhigen Platz. Das dumpfe Vorbeituckern der
langen Schlepper (und inzwischen scheint es fast ebenso viele Touristenschlepper
zu geben) ist Reisemusik in meinen Ohren.
Im kleinen Dorf gab`s zuvor
noch Kulturgeschichte. Das riesige Roianische Pferd. Habe schon von einem
Troianischen gehört – kulturgeschichtliches Durcheinander. Jedenfalls
sympathisch, wie die krummen Nussbaumer im wörtlichen Sinn keine grosse
Geschichte machen darum und ihrem unbemannten Holzpferd im Hinterhof des
Pferdepensionates den Frieden gönnen.



