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Sonntag, 1. August 2021

Belfort Würzburg Dresden








 Ein Dorf in Frankreich

 

Einfamilienhaussiedlung  ausserhalb von ugly Belfort. Mit Vätern, die ihren kleinen Söhnen das Fahren mit kleinen Motorrädern beibringen. Mit Lärm und Helm. Mit Fussballplatz, für ein paar Mittfünfziger am Samstag Morgen. Und stiller Bibliothek. Mit Brunnen im Dorf – „Eau non potable“. Kleine Seen rundherum. Jenseits der schnurgeraden Eisenbahnlinie beginnen die Vogesen.

Zusammentreffen mit Fabienne, einer Bus-Reisenden, die sich Nomadin nennt. Spaziergänge –  Erfahrungen austauschen – was braucht man, was nicht? – viel lachen.  







 

Dann geht`s durch die lustigen Namen der elsässischen Dörfer. Über den Rhein nach Deutschland in den Schwarzwald. „This is a neighbourhood watch area“ würde es in England heissen. Es besteht eben ein Zusammenhang zwischen “gepflegt” und “watchen”. Beim Mineralwasserproduzenten muss ich mich rechtfertigen für den Kurzstopp. Am Bierlastwagen steht, er transportiere „Glück“.  




 

Immer ostwärts quer durch Deutschland. Wie heissen die Bundesländer? Westfalen? Ostwestfalen? Unterbayern? Südrheinosthessen? Niedersachsen? Zuletzt ein Anhalt im Süden von Sachsen-Anhalt – in Dresden. Das Wetter ist heiss. Daher zur Zeit kein Weihnachtsmarkt in der Kulturstadt. Alles ist überblickbar. Pulsierend wäre anders. Viele Fahrräder und mässiger Soft-ice-Tourismus. Schöner, langer Uferstrand auf der einen Seite des Flusses.

Ein russisch-ukrainischer Einwanderer erzählt von seiner Arbeit als Lokführer. Güterzug Hamburg – Polen. Jetzt hat er frei. Und bestellt einen grossen Whisky-Cola nach dem andern. Er habe Frau und Kind in Charkow. Hier sei es gut für ihn. Keine Korruption. Er habe noch eine zweite Frau. Für meinen Hund bestellt er ein Steak. Gegenwehr bringt nichts, er wird zunehmend aggressiv. Die Rechnung wird hoch. Wie geht es wohl der Frau in der Ukraine?

 




 

Ein kulturell und geographisch inspiriertes Gedicht:

Die Elbe liegt in Dresden

Das weiss ich erst seit gestern